Immobilienkauf - Der Staat macht das Wohnen teuer

geld-1Grundeigentümer sind gern gesehene Steuerzahler und gute Freunde für die Staatskassen. Doch wie verhält es sich umgekehrt? Für den Erwerb von Grund und der Besitz eines solchen lässt sich der Staat mit immer höher werdenden Abgaben füttern. Das macht nicht nur Besitzern, sondern auch Mietern zu schaffen, denn die Grundsteuer kann auf die Höhe der Miete umgelegt werden.


Im Vergleich mit der Grunderwerbsteuer, die von den jeweiligen Ländern festgesetzt und nur einmal pro Transaktion errichtet werden muss, ist die Höhe der Grundsteuer Sache der Kommunen und Städte. Jene sind oftmals gezwungen sich das nötige Geld auf diesem Wege zu beschaffen. Laut deutschem Städtetag steigt die durchschnittliche Grundsteuer in diesem Jahr um drei Prozent. Bereits im letzten Jahr sollen es 3,3 Prozent gewesen sein. Somit scheint das Anheben der Grundsteuer ein probates Mittel um die Löcher in den klammen kommunalen Geldbeuteln zu stopfen.

Problemtisch dabei ist neben den schlichten Mehrkosten für Immobilienbesitzer und Mieter, dass vor allem struktur- und finanzschwache Kommunen gezwungen sind sich Gelder für Investitionen mittels einer Grundsteuererhöhung zu beschaffen. Dieser Umstand macht die jeweilige Ortschaft oder Stadt wohl nicht unbedingt attraktiver für Immobilieninvestitionen. Die Gefahr der Aufspaltung in arme und wohlhabende Kommunen scheint somit zunehmend vorhanden.

Wegen der ständig steigenden Grunderwerbsteuern und den strenger werdenden energetischen Standards wird er Staat im Onlineportal der Zeitung DIE WELT in einem ausführlicherem Artikel zur Thematik als der „mit Abstand der größte Kostentreiber bei Kauf und Miete“ bezeichnet.



Ein Kommentar von Alexander Becker, Redaktion



Disclaimer:

Diese Veröffentlichung stellt weder eine Rechtsauskunft noch kann die Gewährleistung übernommen werden, dass die Beiträge in jedem Detail der derzeit gültigen Rechtssprechung entsprechen. Der Beitrag dient lediglich der Information und erhebt keinen Anspruch auf Korrektheit im rechtlichen Sinne. Eine Rechtsauskunft darf nur durch eine juristisch ausgebildete Person erfolgen. Die Redaktion bemüht sich, vor allem die aktuelle Rechtssprechung zu berücksichtigen. Im Einzelfall kann es aber vorkommen, dass rechtliche Fragen von den Gerichten noch nicht abschließend geklärt sind oder unterschiedliche Rechtsauffassungen zu einem Thema bestehen. Aufsätze, Kommentare und Stellungsnahmen von juristisch ausgebildeten Personen werden von der Redaktion als solche gekennzeichnet.

 


Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.