IVD Wohnpreis-Spiegel 2014/15 – Stagnierende Mietpreise und wachsende Kaufpreise


wohnblockDie durchschnittliche Nettokaltmiete für Wohnungen mit mittlerem Wohnwert stieg noch im letzten Jahr um mehr als drei Prozent an. Dieses Jahr verliert der Mietpreisanstieg an Dynamik und liegt somit laut einer Studie zur Mietpreisentwicklung des Immobilienverband Deutschland, kurz IVD, aktuell bei 2,1 Prozent. Der IVD sieht daher den andauernden Mietpreisanstieg in deutschen Großstädten als weitgehend gestoppt an.


Aufgrund seiner Studie sieht der IVD die Einführung einer gesetzlichen Mietpreisbremse als überflüssig an. „Mit den ausbleibenden Mietanstiegen wird dort bereits ein wichtiges Kriterium für die Einführung einer Mietpreisbremse nicht erfüllt“, meint Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des Immobilienverbands IVD. Die Stagnation der Mietpreiserhöhung führt der Immobilienverband unter anderem auf die wachsende Nachfrage nach Wohneigentum, welches Käufern Sicherheit vor steigenden Mietpreisen zu bieten scheint, zurück.

Hierbei zeigt die Studie allerdings einen viel steileren Anstieg auf. Vor allem in deutschen Großstädten mit mehr als einer halben Millionen Einwohnern stiegen die Wohnimmobilienpreise gewaltig an. In Ballungszentren wie München, Stuttgart oder Hamburg liegt der aktuell durchschnittliche Quadratmeterpreis bei 1689 Euro, was einen Anstieg von 9,3 Prozent bedeutet. Unangefochtener Spitzenreiter in Sachen Immobilienpreise ist nach wie vor München. In der Bayrischen Landeshauptstadt müssen Wohnimmobilienkäufer im Schnitt 14,3 Prozent mehr und somit 3600 Euro pro Quadratmeter für ihr zukünftiges Eigentum bezahlen.

Als Gegenbeispiel für eine solche Entwicklung kann hier jedoch Frankfurt am Main aufgeführt werden. In der Börsenstadt sind im letzten Jahr durchschnittlich weder Miet- noch Kaufpreis signifikant gestiegen.
Hier geht's zum IVD Wohnpreis-Spiegel 2014/15.

Redaktion wohnungsbesitzer.de



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